ZERO PLASTIC ≠ „Null” Plastik?!

plastikbecher am strand

Uns geht es nicht darum, den Plastikmüll bzw. Konsum auf 0 zu reduzieren. Das ist in unserer
heutigen vernetzten (Wirtschafts-) Welt schlicht unmöglich. Aber wir zeigen
dir, wie du mit täglichen/wöchentlichen Schritten, dir selbst und der Umwelt
etwas Gutes tun kannst.

In diesem Artikel erfährst du, was Zero Plastic ist, ob und wie „Zero“ sinnvoll und umsetzbar ist und zum Schluss erhältst du 5 einfache Tipps, wie du noch heute erfolgreich starten kannst.

Was bedeutet Zero Plastic eigentlich?

Zero Plastic kommt vom Englischen und bedeutet übersetzt „Null Plastik“. Eine ähnliche bzw. in
vielen Bereichen gleiche Bewegung ist Zero Waste, wo es um „Null Abfall“ geht.
Da der Großteil unseres Abfalls aus Verpackungsmaterial, sprich Plastik
besteht, gehen die beiden Begriffe fast Hand in Hand. Wenn wir als von Zero
Plastic sprechen, dann steht im Grunde Zero Waste dahinter. So, wäre das einmal
geklärt 😊

Zero Plastic befasst sich also mit der Plastikmüllvermeidung. Angefangen bei deinem eigenen
Haushalt und dem sich ansammelnden Müll, bis hin zum Strohhalm im Café um die
Ecke, oder wenn es schnell gehen muss, der Coffee-to-go Becher, der nach dem
schnellen Genuss gleich im Müll landet. All das lässt unsere Müllberge täglich
wachsen und belastet nicht nur deine Gesundheit, sondern vor allem die Umwelt.

Fakt ist, dass die Menge an Plastikmüll, die wir jährlich produzieren, rasant wächst. Auch wenn wir brav unseren Müll trennen, so wird doch nur ein Bruchteil davon richtig recycelt, und das auch unter hohem Energieaufwand. Was für Alternativen gibt es daher, um dem entgegenzusteuern?

Ist „Zero“ Plastic überhaupt umsetzbar und sinnvoll?

Kein Plastikmüll, kein Plastikkonsum. Das klingt schon sehr radikal, und ist es auch.
Plastik ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, zu sehr sind wir davon „abhängig“.
Kunststoff findet sich in allen Lebensbereichen wieder und hat dort seine Spuren
hinterlassen. Dass Plastik zum Großteil einen negativen Einfluss auf unsere
Umwelt hat, das sei außer Frage gestellt. Aber es gibt auch Bereiche, wie z.B.
die Mobilindustrie und den Transport, wo Plastik durchaus Sinn macht und
Vorteile bringt. Dieser verwendete Kunststoff hält jedoch meistens 30 Jahre und
länger, und ist daher nicht vergleichbar mit dem Plastikmüll, von dem wir
reden. Denn es gilt Einweg-Plastik zu vermeiden.

Wir von goBackToOrigin möchten dir die Angst der großen Null nehmen und zeigen, wie du mit leicht umsetzbaren Tipps und Tricks, dein Leben verbessern kannst. Mit einfachen Schritten gelangen wir so zu unserem Ziel, dass weniger Plastik in unsere Umwelt gelangt. Uns ist es wichtig, dass du nicht von heute auf morgen dein Leben radikal umstellst, das können und wollen wir nicht verlangen. Uns ist es wichtiger, dass du die Tipps, die zu dir passen, umsetzt und so deinen Beitrag zum Umweltschutz beiträgst. Gemeinsam können wir es schaffen. Also worauf wartest du noch? 😊 Legen wir los!

Mit unseren 5 Tipps kannst du noch heute deinen Plastikmüll reduzieren

  • Weniger kaufen: Es startet bei dem Kauf von Produkten, die entweder in Plastik verpackt sind oder aus Plastik
    bestehen. Versuche also weniger zu kaufen und frage dich das nächste Mal beim
    Einkaufen: Brauche ich das wirklich? Habe ich schon so etwas Ähnliches? Und
    muss ich es wirklich besitzen, oder kann ich es nicht von einem Freund*in ausleihen?
  • Nachhaltig und bewusst kaufen: Ganz ohne Kaufen geht es auch nicht. Daher ist es umso wichtiger, dass du die Produkte, die unentbehrlich sind, bewusst, nachhaltig und fair kaufst. Wo wurde es hergestellt? Muss es wirklich das Produkt aus China sein? Kann ich es
    vielleicht von einem österreichischen Hersteller kaufen oder gibt es gebrauchte Alternativen?
  • Reduzieren: Unser Leben besteht aus so vielen Eindrücken und zu oft definieren wir uns durch unsere Gegenstände, die
    unbewusst unser Leben bestimmen. Was brauche ich wirklich zum Leben? Was hingegen lastet an mir und hält mich von meinen Zielen ab? Wir sammeln im Laufe der Zeit viel Unnötiges an, was nicht nur Platz in unserer Wohnung oder Haus einnimmt, sondern uns auch innerlich „zumüllt“. Wenn du es geschafft hast, deine eigenen vier Wände auszumisten, dann werfe diese Gegenstände bitte nicht gleich in den Müll! Du kannst sie spenden, Freunden geben oder recyceln – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
  • Wiederverwenden und Recyceln: Viele Produkte, die im Müll landen, können in einer anderen Form wiederverwendet
    werden oder sind nicht gleich dem Schrott verschrieben. Bringe deine Elektronikgeräte doch lieber zu einem Repair-Café, bevor du sie mit neuen,
    teuren Produkten ersetzt. Auch aus alter Kleidung kannst du mit Upcycling Neues und Stylisches kreieren.
  • Kompostieren und richtig entsorgen:
    Wenn alle bisher genannten Tipps nicht anwendbar sind und der eine oder andere Gegenstand wirklich in den Müll muss, dann achte bitte auf die richtige
    Entsorgung und trenne deinen Müll entsprechend den Vorschriften in deiner Stadt und Land. So ermöglichst du richtiges und effizientes Recyceln von Plastik.

 

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